Kompetenz statt Partei

Bambergs Mitte

Wir stehen ein für mehr bürgerliche Mitte in der Regierung.
Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass die Meinung der Bamberger Mittelschicht wieder stärker imStadtrat vertreten ist.

Mitglieder und Sympathisanten von Bambergs Mitte in Prag 2019

Wofür wir stehen

Die Bamberger GROKO hat den Kontakt zur Mitte der Bevölkerung doch längst verloren. Der „einfache Bürger“ mit seinen Themen und Sorgen bleibt auf der Strecke. Deshalb haben einige Mitbürgerinnen und Mitbürger Bambergs die Gruppierung Bambergs Mitte gegründet, um bei der Stadtratswahl 2020 wieder die Themen der Bamberger Bevölkerung ins Blickfeld zu rücken.

Arbeitsplätze
sichern.

Zukunftsfähigkeit
der Kommune.

Für die Mitte der Bevölkerung. Bürgernah. Greifbar.

Strukturchancen für den Bamberger Osten.

Bezahlbarer
Wohnmarkt.

Mobilität für
jung und alt.

Stadtratsliste von Bambergs Mitte

Unser Wahlprogramm

Für diese konkreten Veränderungen stehen wir ein.

Arbeitsplätze sichern.

Die Automobilbranche vermeldete in den letzten Monaten zahlreiche Stellenkürzungen. Zusätzlich hängen aber auch von deren Verstrebungen in andere Unternehmensbereiche zahlreiche Bamberger Arbeitsplätze ab.



Deshalb fordern wir:

  • Ausweisung von ca. 20ha für Gewerbe- und Wohnflächen für einheimische Handwerksbetriebe und Bamberger Bürgerinnen und Bürger am Rande des Hauptsmoorwaldes
  • Prüfung von interkommunalen Gewerbegebieten (gemeinsamer Standort mehrerer Kommunen bei entsprechender Aufgabenteilung)
  • Erhalt kleiner, mittelständischer Unternehmen und Bamberger Hotels (z.B. durch eine stärkere digitale Vermarktungsstrategie, Kooperationsmöglichkeiten) statt der Ansiedlung großer Ketten
  • stärkere Vielfalt von Unternehmensstrukturen (z.B. durch Pilotprojekte, Förderung von Start-ups durch einen Bamberger Venture-Capital-Fond)
  • Nutzung des Tourismus für zunehmende Beschäftigung (u.a. durch Verbesserung der Infrastruktur und des ÖPNV, Ausbau des Gesundheitstourismus)

Für die Mitte der Bevölkerung. Bürgernah. Greifbar.

Wir finden: Die Bamberger GROKO hat den Kontakt zur Mitte der Bevölkerung doch längst verloren. Der „einfache Bürger“ mit seinen Themen und Sorgen bleibt auf der Strecke. Deshalb haben bereits einige Mitbürgerinnen und Mitbürger Bambergs die Gruppierung Bambergs Mitte gegründet, um bei der Stadtratswahl 2020 wieder die Themen der Bamberger Bevölkerung ins Blickfeld zu rücken.

Deshalb fordern wir:

  • Die sofortige Ausschreibung eines Plärrerplatzes auf dem Konversionsgelände, verkleinert auf der Jahnwiese oder an der Südflur mit Nutzung der vorhandenen Stellflächen
  • Tätigkeit des Dritten Bürgermeisters auf ehrenamtlicher Basis
  • Moderne Bürgerbeteiligungsformen (z.B. über Multiplikatorenversammlungen, themenspezifische Informationsplattformen – sogenannte Infoinseln wie bei einer „Messe“)
  • Bürgersprechstunden bei Ihnen vor Ort: regelmäßige Stadtviertelbesuche, Stadtratsgeprächsplattformen an Supermärkten, Marktplätzen oder bei Vereinsversammlungen
  • Die Einrichtung eines Quartiersmanagements wird begrüßt und soll insbesondere die sozialen Fragen rund um die Themen Integration, Kriminalität/Krisenmanagement, „Streetworker“, Seniorenhilfe, Pflege und Hospiz, Inklusion und Nachbarschaftshilfe bündeln und vorantreiben

Bezahlbarer Wohnmarkt.

Laut einer jüngst veröffentlichten Studie der TU Darmstadt und des Pestel-Instituts in Hannover könnten 2,7 Mio. Wohnungen in Deutschland allein durch Aufstockungen, Umwandlungen oder Verdichtungen im Gebäudebestand entstehen.



Deshalb fordern wir:

  • Überprüfung, welche Gebäude in welchen Stadtvierteln für eine Aufstockung geeignet wären
  • Veränderung des Bebauungsplans für höheres Bauen bzw. für Aufstockungen z.B. über Supermärkten oder einstöckigen Wirtschaftsgebäuden
  • Umwandlung bzw. Umnutzung von Dachgeschossen oder ungenutzten Gewerbeeinheiten
  • bevorzugte Behandlung von Bauanträgen für Aufstockungen und Umnutzungen
  • Nachverdichtung alter Baugebiete (Erstellung eines Baulückenatlas)
  • Überprüfung von bürokratischen Hürden für private Wohnungsinvestitionen (z.B. Stellplatzsatzung)
  • Investitionsprogramm für mindestens 100 Sozialwohnungen jährlich (sei es durch Ankauf oder Neubau)
  • Ausweisung weiterer Bebauungsrechte und deren Verkauf an private Investoren
  • Prüfung interkommunaler Wohngebietsformen bei Expansionseinschränkungen

Zukunftsfähigkeit der Kommune.

In Zeiten des Klimawandels schlägt der Stadtrat Abholzung des Hauptmoorwaldes vor und die Blaue Schule (laut Messerschmidt-Papier „umgehend zu sanieren“) ist bis heute marode. Wir wollen stattdessen Bamberg fit machen für die Zukunftsaufgaben!

Deshalb fordern wir:

  • Erhalt des Bannwaldes und des Hauptsmoorwaldes (bis auf wenige Entwicklungsflächen)
  • Begrünung oder Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden, Schaffung von Lebensraum (Magerrasen, Blühwiesen, Streuobstwiesen, Aktivierung Uferränder)
  • Generationengerechter Haushalt: freiwillige Haushaltsleistungen auf Prüfstand und zeitlich befristen
  • Sanierungsprogramm aller Bamberger Schulen – Planungen nächstes Jahr abschließen zusammen mit der Erarbeitung eines Fahrplans für den Haushalt der kommenden 5 Jahre
  • Weiterer Ausbau von Kinderbetreuungs- und Ganztagesangeboten
  • Erstellung eines Gebäudekataster kommunaler Infrastruktur und Denkmäler (zur Erkennung Frühschäden, Sanierungsrhythmus um Bambergs „Visitenkarte“ zu erhalten)
  • Digitale Ausstattung der Schulen – laufende Kosten hat der Freistaat im Rahmen des Konnexitätsprinzips zu tragen
  • Freies WLAN/Freifunk.Bamberg in der ganzen Stadt und echter Glasfaserausbau in jede Straße - für die Zukunft des Lebens- und Wirtschaftsstandortes Bambergs
  • Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltung

Strukturchancen für den Bamberger
Osten.

Während beispielsweise Schweinfurt oder Würzburg ihre Konversionsgelände für die Zukunftsfähigkeit ihrer Kommune genutzt haben, sollten wir den begangenen Fehler nicht zweimal machen und bereits jetzt Vorkehrungen für eine echte Perspektive des Bamberger Ostens treffen.

Deshalb fordern wir:

  • Nach dem Wegfall der derzeitigen Nutzung des Ankerzentrums (mit dem Ziel einer schnellen Reduzierung aktueller Kapazitäten) bauplanerische Konzepte zugunsten der Bamberger Bevölkerung entwickeln
  • Ansiedelung größerer Firmen (z.B. am Berliner Ring, Ecke Geisfelder Str. oder zw. Moos- und Starkenfeldstraße) u.a. durch spezifische Ansiedelungspolitik (Netzwerk, Prämien, digitale und analoge Präsenz auf „Messen“)

Und bereits jetzt:

  • Bessere Ausstattung, personelle Besetzung und Stärkung des Image für unsere Polizei (aber auch alle anderen Sicherheitskräfte wie Feuerwehr und Rettungsdienst) durch verstärkten Außendienst Stärkung der Sicherheit im öffentlichen Bereich
  • Einrichtung eines Quartiermanagements als Koordinationsstelle für Netzwerke, Schaffung von Sozialstrukturen, Projektbegleitungen, Unternehmensansiedelungen

Mobilität für jung und alt.

Mobilität ist eines der großen Themen unserer Zeit. Obwohl die Infrastruktur vorhanden ist, scheint die Effizienz mangelhaft. Neue Ideen für die Verbindung von Individual- und ÖPN-Verkehr sind daher dringend notwendig.

Deshalb fordern wir:

  • neue Mobilitätsformen durch Schnellradwege, moderne Ampelschaltungen (Vorrangschaltungen), multimodale Umsteigemöglichkeiten an Autobahnenden
  • Aufbau einer digitalen Mobilitätsapp (vergleichbar wie in Litauens Hauptstadt Vilnius) in der alle Verkehrsmittel (Fahrrad, Bus, Carsharing, Bahn, usw.) aufeinander abgestimmt sind
  • Barrierefreiheit und Abbau von Gefahrenstellen für bessere Mobilität im Alter
  • Ausweisung eines Regionalen Omnibusbahnhof (ROB) sowie Verkehrsleitsysteme ohne zwingenden Halt am ZOB
  • ein einheitliches Mobilitätssystem mit dem Vorüberlegungen getroffen hat) weiter vorantreiben